Zeitgeist - officework.at

Weltsprache Deutsch !?

Weltsprache

Ein im globalen Vergleich niedriges Bevölkerungswachstum in den DACH-Ländern bzw. ein bevorstehender Bevölkerungsrückgang in Deutschland sowie die immer stärkere Präsenz des (vermeintlich) Englischen vom Coffee to Go bis zum Handy auch hierzulande lassen vielerorts vermuten, dass die Sprache von Goethe und Schiller mehr und mehr ein Schattendasein fristen muss. Doch wie auch ein Bericht der Neuen Zürcher Zeitung aufzeigt, wird nicht nur in Mitteleuropa auf Deutsch parliert. In den peripheren Regionen des Kontinents und ebenso auch am anderen Ende der Welt ist eine neue Welle an Faszination für die deutsche Sprache entfacht. Von Bangladesch bis zum Iran – von Neuseeland bis in die Niederlande wird Deutsch gelernt – eine Entwicklung, die hierzulande, wohl auch ob der oben genannten Gründe, noch nicht allzu stark wahrgenommen wird.

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Generation Y und warum sie viele Lösungen in sich selbst trägt

Generation Y

Nachdem Vorreiter wie die Zentrale Intelligenz Agentur („Wir nennen es Arbeit“) oder Bestseller-Autor Tim Ferriss („Die 4-Stunden-Woche“) bereits vor Jahren eine gesellschaftliche Entwicklung vorweggenommen haben, hat sich diese mittlerweile zunehmend weiter entwickelt, gefestigt und unter der Bezeichnung „Generation Y“ nun auch ihren Weg in die Wahrnehmung der Mainstream-Medien gefunden. Im Vergleich zu den Digital Natives oder den Cultural Creatives, mit denen diese so genannte Generation Y zweifelsohne einhergeht, ist deren „offizielle“ Bezeichnung weniger attraktiv, weist aber ebenso auf ein unverzichtbares Wesensmerkmal der Vertreter dieser Generation hin. Das Y, im Englisch als Why (Wieso) ausgesprochen, deutet nämlich darauf hin, dass alles hinterfragt wird. Seien es politische Entscheidungen, die Herstellungskette hinter Produkten im Supermarkt oder die Etikette und Hierarchie in klassischen Berufs- und Karrierezweigen – nichts wird mehr einfach hingenommen, sondern hinterfragt und reflektiert.

Ergebnis veränderter Bedingungen

Mit Sicherheit hat auch die technologische Entwicklung dazu beigetragen, dass immer mehr Y-Protagonisten nicht mehr nur erkennen können, dass vermeintlich anerkannte Ziele in der Gesellschaft wie finanzieller Erfolg, Firmenwagen oder Beförderungen nicht mehr per se anzustreben sind, sondern dass es auch Auswege und alternative Optionen gibt, die sich mitunter als ungleich erfüllender erweisen. Nie war es z.B. einfacher als heute, selbst hergestellte Produkte in die ganze Welt zu verkaufen, ein Buch zu veröffentlichen oder seine Meinung im eigenen Vlog auf Youtube & Co auszusenden und damit sogar Einnahmen zu kreieren. Wie Federico Pistono in seinem Buch „Robots will steal your job, but that´s ok“ erkennt, werden eben diese technologischen Entwicklungen, die z.B. auch den 3D-Druck mit einschließen, der heute noch in den Kinderschuhen steckt, auch dazu führen, dass Maschinen uns immer mehr Arbeit abnehmen und klassische Jobs in Zukunft immer rarer werden dürften. Indem die Generation Y sich schon heute ihre eigenen Tätigkeitsfelder schafft, ihren persönlichen Träumen und Zielen nachgeht, reagiert sie bereits bewusst oder auch unbewusst auf diese Entwicklung, die in der Politik noch lange nicht angekommen scheint. Überall tun sich neue Tätigkeitsbereiche für die auf, die ihre Augen öffnen und abseits eingefahrener Karrierepfade Ausschau halten. Journalisten verlassen klassische Medien und geben gemeinsam mit Kollegen unabhängige Online-Zeitungen heraus, während Erfinder ihre Produkte dank DIY-Technologie kostengünstig schon ab 1 Stück produzieren können und via Online-Shop ihre Nische am globalen Markt beliefern. Auch die klassischen Wochenpläne und Arbeitszeitmodelle verschwimmen mehr und mehr. Vielen Kreativen mit dem Y-Gen gelingt es, ihren Arbeitstag an den eigenen Biorhythmus anstatt an die Stechuhr anzupassen und damit auch geistige Hoch-Phasen zu nutzen. Schnell geht das wöchentliche Arbeitspensum dabei sogar über 40 Stunden hinaus. Doch schon Konfuzius wusste: „Finde eine Arbeit, die du liebst und du musst in deinem Leben keinen Tag mehr arbeiten“.

Die Generation Y schafft sich ihren Nährboden selbst

Viele Menschen, die unsere Zukunft maßgeblich prägen werden, sind bereits aktiv geworden. Woran es noch ein wenig mangelt, sind die passenden Rahmenbedingungen. Zwar bieten sich mit Home-Office, Mietwerkstätten, anmietbaren Fotostudios und nicht zuletzt CoWorking-Spaces bereits flexible Alternativen zu Großraumbüro und Schreibtischzelle, doch gerade die rechtlichen Bedingungen sind leider noch alles andere als perfekt an die Bedürfnisse der Generation Y angepasst. Denn nicht jeder Kreative möchte gleich Unternehmer werden und selbst bei der Gestaltung neuer Rechtsformen wie Mini GmbHs scheinen Vertreter der Generation Y nicht wirklich nach ihren Bedürfnissen gefragt worden zu sein. Auch hinsichtlich Sozialversicherungs- und Steuer-Wirrwarr, scheint noch einiges zu tun zu sein, um es in Zukunft noch mehr Menschen möglich zu machen, sich ihre eigenen Arbeitsplätze und Tätigkeitsfelder zu schaffen. Doch es würde nicht wundern, wenn viele Hilfen, Änderungen und Initiativen von der Community selbst ausgehen. Denn gerade durch das ihr eigene Hinterfragen und Beleuchten können erst nachhaltige Verbesserungen, Neuerungen und Veränderungen entstehen. Viele Anpassungen, die noch geschehen müssen, um die Generation Y bei ihren Vorhaben zu unterstützen, werden wohl aber auch auf privatwirtschaftlicher Seite vollzogen werden, wo die Mühlen oft ein bisschen schneller mahlen als am öffentlich-rechtlichen Sektor. Junge Startups, 1-Mann-Unternehmen und Freiberufler können, aber vor allem wollen sich nicht mehr mit allem abmühen, was dazu notwendig ist, um das zu tun, was ihnen Freude macht. Deshalb werden z.B. auch Buchhalter, Unternehmensberater, Werbeagenturen, Webdesigner sowie Anbieter von EDV-Hard- und Software angehalten sein, angepasste Lösungen zu bieten, um Generation-Y-Unternehmen ein nährendes Umfeld bereitzustellen, damit diese florieren können. Seit seiner Gründung ist auch officeworx bestrebt, möglichst flexible und auf die individuellen Bedürfnisse angepasste Lösungen anzubieten. Ob es der Vortragende ist, der seine wichtigsten Einfälle auf Reisen in sein Diktiergerät spricht und transkribieren lässt, die Buchautorin, die sich lieber am See als im Büro zu bewegenden Worten inspirieren lässt und die Verschriftlichung und Buchgestaltung lieber auslagert oder auch der vielbeschäftigte Webshop-Besitzer, der zwar gute Ideen für seine Blogeinträge hat, aber dem das Schreiben einfach nicht liegt – wie wir in Zukunft arbeiten und leben wollen, muss erst definiert werden; und zwar von jedem von uns selbst.

Schafft das Internet die Schule ab?

Schultafel

Das Internet hat nicht nur die Art und Weise verändert, wie wir miteinander kommunizieren, arbeiten und einkaufen, sondern mittlerweile auch auf die Schule. Das Internet hat auch einen enormen Einfluss auf die Welt der Bildung. Open-Source-Bildungsressourcen sind frei zugänglich, kostenlos und bieten den Vorteil, rund um die Uhr zur Verfügung zu stehen. Damit können sie genau dann genutzt werden, wenn man Zeit hat, um sich im gewünschten Fachgebiet fortzubilden.

Selbst der Zugang zu Materialien internationaler Elite-Universitäten sind heute ohne große Barrieren zugänglich. Die meisten Bildungsangebote, die heute verfügbar sind, sind in Englisch gehalten. Doch auch für den deutschsprachigen Raum existieren immer mehr Angebote, die jederzeit und kostenlos genutzt werden können. Dazu zählen neben Erklärungsvideos auf YouTube, in denen Experten Einblick in ihr Fachgebiet geben, ebenso wie Angebote von Universitäten, Schulen und anderen Institutionen. Die Zielrichtung geben jedoch nach wie vor internationale Plattformen wie die folgenden vor:

 

Open Yale Courses

Open Yale Courses bietet unter der Creative-Commons-Lizenz Vorträge, Lesungen und andere Materialien aus dem Yale College. Neben qualitativ hochwertigen Videos werden ebenso auch Lesematerial-Vorschläge, und Problembeispiele geboten.

MIT

Das Massachusetts Institute of Technology ist eine der führenden Universitäten der Welt, von der immer wieder international anerkannte Innovationen ausgehen. Neben der MIT OpenCourseWare-Initiative, wo Online-Publikationen als Creative-Commons-Inhalte geboten werden, betreibt das MIT außerdem einen YouTube-Kanal mit aufgezeichneten Lesungen.

UC Berkeley

Die Anlaufstelle für Video- und Audiomaterial der Berkeley-Universität findet sich bei webcast.berkeley. Die Lesungen und Vorträge präsentieren sich in Form von Youtube-Videos und auf iTunes.

Khan Academy

Die Khan Academy fing als kleine Plattform an, um Schülern durch Videos komplexe Materien auf einfache Art und Weise näher zu bringen. Die Nachfrage war so groß, dass immer neue Videos erstellt wurden. Mittlerweile erhielt Khan Academy auch Unterstützung von Microsoft und Google. Die mittlerweile rund 3.300 Videos sind komplett kostenlos verfügbar. Deutschsprachige Angebote finden sich auf den Youtube-Kanal der Khan Academy.

iMooX

Mit iMooX stößt die Uni Graz in die Riege der deutschsprachigen Universitäten vor, die bereits Seminare kostenlos im Stream anbieten. Ab März 2014 soll aus der steirischen Landeshauptstadt gesendet werden.

College Open Textbooks

College Open Textbooks wurde von der William and Flora Hewlett Foundation ins Leben gerufen und bietet Textwerke unterschiedlicher Disziplinen.

OEDb

In der Open Education Database finden sich mittlerweile rund 10.000 College-Kurse, die nach Ausbildungsgrad, Fächern und Kategorien gewählt werden können.

 

Vorerst scheinen die Gebiete im Internet die herkömmlichen Strukturen von Bildung vor allem zu bereichern, anstatt zu vollkommen zu ersetzen. Dennoch zeigt die Entwicklung, in welche Richtung Bildung der Zukunft sich bewegen könnte.

 

 

White Spaces: Google will 1 Mrd. Menschen ins Internet bringen!

Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin wollen 1 Mrd. Menschen Zugang zum Internet geben. Quelle: Google

Bereits heute hat der Suchmaschinenkonzern Google eine marktbeherrschende Position in den meisten Ländern der Erde. Doch die Such-Experten aus Palo Alto haben auch die zukünftige Entwicklung stets im Blick. Derzeit nutzt „nur“ rund die Hälfte der Weltbevölkerung das Internet. Google möchte diesen Umstand ändern.

Wenn es nach Google geht, soll die Zahl der Menschen, die weltweit Zugang zum Internet hat, schon bald um rund 1 Mrd. steigen. Hierbei hat der Konzern vor allem die Schwellenländer im Blick. In Afrika und Asien gibt es viele entlegene Regionen, in denen Internet noch ein Fremdwort ist. Hier soll Abhilfe geschaffen werden. Der Suchmaschinenbetreiber plant, in Zusammenarbeit mit Regierungen und Behörden WLAN-Netze zu errichten, um der Bevölkerung Zugang zum mobilen Internet zu geben. Dies ist die kostengünstigste Möglichkeit, um das Internet in infrastrukturschwachen Regionen auszubauen.

Um das Vorhaben in die Tat umzusetzen, will Google so genannte White Spaces nutzen, also etwa vorhandene TV-Frequenzen, die bisher ungenutzt sind. Gerade hierfür ist die Kooperation mit Regierungen notwendig. Ein erstes Projekt wird derzeit in der südafrikanischen Kapregion gestartet.

Ob der Zugang zum mobilen Internet gratis möglich sein soll oder gegen Gebühr, dazu hat sich Google noch nicht konkret geäußert. Sicher ist jedoch, dass das Engagement von Google nicht unbelohnt bleiben wird. Denn natürlich zieht der Konzern ins Kalkül, dass eine höhere Anzahl von Internetnutzern auf der Welt auch eine höhere Google-Nutzerzahl nach sich zieht und damit auch die Werbeeinnahmen des Unternehmens steigen.

Mach dein Testament – Google will wissen, wann seine Nutzer sterben

Kontoinaktivitäts-Manager

Kontoinaktivitäts-ManagerWer täglich seine Daten im Internet hinterlässt und die Möglichkeiten des Webs nutzt, der verschwendet meist keinen Gedanken daran, was mit all den gesammelten Daten eigentlich passiert, wenn man einmal nicht mehr sein sollte. Wer wird dann all die Spam-Mails weiter filtern und aus dem Posteingang löschen und den Scam-Mail-Aussendern freche Interessensbekundungen zurück schreiben? Auch für Google mit seinen unzähligen Gmail-Nutzern ist das Thema Tod durchaus eine Neuentwicklung wert. Google gibt seinen Gmail-Nutzern seit Kurzem die Möglichkeit, eine Art digitales Testament zu erstellen.

Das Tool, das den digitalen Nachlass regeln soll, nennt sich wenig pietätvoll Kontoinaktivitäts-Manager. Inhaber von Google-Konten können auf diesen zugreifen und hier einstellen, was mit den Daten passieren soll, wenn man selbst für längere Zeit oder nicht mehr auf Google zugreifen kann. Mit dem Kontoinaktivitäts-Manager lässt sich festlegen, nach welchem Zeitraum die Nachlassverwaltung beginnen soll und in welcher Form diese erfolgen soll. Als Zeiträume bieten sich 3, 6, 9 oder 12 Monate an.

Wenn die festgelegte Zeit an Inaktivität abgelaufen ist, kann Google beispielsweise damit beauftragt werden, alle Daten zu löschen. Auch können die Daten an eine andere Person übertragen werden. Bevor dies jedoch tatsächlich geschieht, kann man sich auch noch vorher mit SMS oder E-Mail warnen lassen. Schließlich soll verhindert werden, dass Google das Schlimmste annimmt und wichtige Daten löscht, während man sich selbst auf Weltreise befindet.

Die digitale Nachlassregelung ist für zahlreiche Google-Produkte verfügbar. Dazu zählen Google+, Blogger, Drive, Gmail, Picasa, Google Voice und YouTube.

Consumer Surveys: Google wird zum Marktforscher

Der Suchmaschinenkonzern Google nimmt mit einen neuen Bereich im Marketing-Sektor für sich ein und scheint nun mit Consumer Surveys auch  Marktforschungs-Lösungen anbieten zu wollen. Hat  Google es mit seinem Werbeprogramm AdWords in der Vergangenheit bereits ermöglicht, auch kleineren Unternehmen mit geringem Budget den Zugang zu einem weltweiten Markt zu verschaffen, so soll nun auch Marktforschung für kleine Budgets realisiert werden.

Nachdem Google Consumer Surveys in den englischsprachigen Märkten bereits einige Zeit läuft, scheint der Konzern das neue Produkt nun auch in den deutschsprachigen Ländern einführen zu wollen. Via Google AdWords werden derzeit Gutscheine im Wert von 75 US-Dollar verteilt, wobei zu beachten ist, dass die Marktforschungskampagnen ab einem Wert von 100 US-Dollar beginnen. Damit lassen sich aber bereits die Meinungen von rund 1.000 Konsumenten einholen. Allerdings ohne Zielgruppen-Targeting. Dies ist erst für den Preis von 0,10 US-Dollar möglich. Hierbei kann nach Regionen, Altersgruppen und Geschlecht eingeschränkt werden.

Aktuell lassen sich Befragungen nur in englischsprachigen Märkten durchführen, was für deutsche, Schweizer und österreichische Unternehmen nur bedingt sinnvoll erscheint, sofern nicht auch eine ebenso englischsprachige Zielgruppe angesprochen werden soll oder die jeweiligen Befragungen auch sprachunabhängig repräsentativ durchgeführt werden können.

Mit Google Consumer Surveys lässt sich rasch Feedback für Webseiten, Produktverpackungen und Slogans einholen. Auch Trends können festgestellt werden. Google scheint sich dabei fast vom austro-angloamerikanischen Team von Qriously inspiriert haben zu lassen, das bereits vor einigen Jahren seine Marktforschungs-Lösung vorstellte und noch immer weiter entwickelt, mit dem Ansatz, die Klickraten von Web-Anzeigen zu erhöhen, indem Fragen in spielerisch gestaltetem Kontext gestaltet werden, anstatt klassische Werbeinhalte zu platzieren.

In jedem Fall bietet sich ein spannendes Feld, wobei die Interpretation der Ergebnisse sowie die genaue Zielgruppenbestimmung, wie sie normalerweise ein Marktforschungsinstitut übernimmt, derzeit auch von Google noch nicht angeboten wird.

The Beat: Das Instagram-Schlaraffenland für Spione

Der Bilderdienst Instagram war nicht zuletzt aufgrund seiner AGB-Änderungen in aller Munde. Der Service wurde von Kevin Systrom und Mike Krieger erstellt und im Oktober 2010 gestartet. 100 Millionen Menschen nutzten Instagram, da es kostenlos, einfach und viel Spaß in Android verwenden. Viele davon sprangen aufgrund der AGB-Änderungen jedoch wieder ab. Jeder kann wunderschöne Fotos damit erzeugen, es schnell und ein schöner Weg, um Fotos mit Familie und Freunden zu teilen. Der Prozess ist denkbar einfach.

1. Foto machen
2. Filter wählen, um es zu verschönern
3. Bei Instagram posten
4. Empfehlen in facebook, Twitter und anderen sozialen Medien.

Es gibt mehrere Filter-Option im Programm, die zur Auswahl stehen, die auch am Smartphone genutzt warden können. Mit einem Tastendruck können Fotos mit dem Freundeskreis geteilt werden. Viele Instagram-Fans stellen täglich neue Fotos online.

The Beat kombiniert Instagram mit Geo-Tagging

The Beat, Instagram

Die neue Website „The Beat“ ist ein Paradies für jeden Stalker und zeigt nicht nur die Bilder, sondern auch wo die Bilder von Instagram gemacht wurden. Es nutzt dabei die mit Koordinaten versehenen Fotos und verbindet diese Ortsdaten mit Google Street-View. Also, wenn also beispielsweise ein Foto in der Innenstadt von Salzburg aufgenommen wird, zeigt The Beat auch einen dazu passenden Ausschnitt aus Google Street View, der erschreckend genau die Straße zeigt, wo das Foto aufgenommen wurde.


What do you love? – Der One-Stop-Shop von Google

What do you love? Rund um das Web scheint es bei Google-Dienstleistungen keinen Mangel zu geben, was der Integration unterschiedlicher Schnittstellen zu verdanken ist. Durch Google lässt sich die ganze Welt erreichen. Jeden Tag überrascht uns der Suchmaschinen-Gigant mit neuen Möglichkeiten zur Suche im Internet. Doch vor einigen Jahren fiel auf, dass einige der Google-Services nicht ausreichend miteinander vernetzt waren. Um dieses Problem zu lösen, führte Google “What Do You Love?” ein. Mit diesem einzigen Tool kann zeitgleich auf alle Ressourcen von Google zugegriffen werden. Wird ein Begriff eingegeben, kann gleichzeitig danach in Google News, der Google Bildersuche oder nach Videos gesucht werden.

Es macht das Problem der fehlenden Vernetzung zwischen den zahlreichen Google-Services wieder wett und zeigt uns die Dinge, die wir lieben. Es ist möglich, mit einem Klick nach Hobbys, Mode, Büchern, News und vielen anderen Ergebnissen zu suchen. Das Besondere an WDYL besteht darin, dass nicht etwa nur Links angezeigt werden, sondern direkt Services von Google genutzt werden können. Eine Übersetzungsfunktion, die Vorschau auf Bücher und Bilder zum gesuchten Begriff oder ein Video können direkt in Anspruch genommen werden. Sogar 3D-Skizzen werden zum gewünschten Begriff angezeigt, falls vorhanden. All diese Ergebnisse werden in relative kleinen Kästchen angezeigt, sodass die Darstellung übersichtlich bleibt.

Für Google war WDYL vor allem ein Experiment, um zu sehen, was Nutzer damit machen und wie diese darauf reagieren. Teilweise wurden einige der Erkenntnisee, die man in WDYL sammelte, wohl auch im aktuell eingeführten Knowledge Graph in der herkömmlichen Google-Suche finden. Der Trend geht eindeutig dazu, dass Google immer mehr multimediale Informationen in der Suche einbindet.

Google Zeitgeist: Das waren die Such-Trends 2012

Google ist nicht nur Suchmaschine, sondern zeichnet mittlerweile auch die historischen Stimmungslagen sowie Ereignisse der Menschheit im Zeitablauf auf. Aufgrund der Suchanfragen in der Vergangenheit lassen sich für vergangene Jahre wichtige Themen ausfindig machen. Die meist gesuchten Anfragen bei Google geben Aufschluss darüber, was die Welt bewegt hat. Hier die Top Suchanfragen bei Google Zeitgeist 2012:

Google Zeitgeist weltweit 2012:

  1. Whitney Houston
  2. Gangnam Style
  3. Hurricane Sandy
  4. iPad 3
  5. Diablo 3
  6. Kate Middleton
  7. Olympics 2012
  8. Amanda Todd
  9. Michael Clarke Duncan
  10. BBB12

Google Zeitgeist Deutschland 2012:

  1. EM 2012
  2. Dirk Bach
  3. Olympia 2012
  4. Felix Baumgartner
  5. Samsung Galaxy S3
  6. Bettina Wulff
  7. iPad3
  8. Whitney Houston
  9. Kate Middleton
  10. Voice of Germany
Für die Auswertung analysierte Google rund 1,2 Mrd. Suchanfragen in 146 Sprachen. Die Daten lassen sich nicht nur nach einzelnen Ländern auswerten, sondern auch nach Such-Bereichen wie etwa Sport, Video, Bildersuche, Menschen oder Fernsehsendungen. Damit wird ein Abbild der temporären Interessen der Google-Welt widergegeben, wie es wohl kein Geschichtsbuch so eindrucksvoll nachahmen könnte. Hier noch die Google Suchtrends 2012 für Österreich und die Schweiz.
Google Zeitgeist Österreich 2012:
Google Zeitgeist Schweiz 2012
Im Ländervergleich zeigt sich interessanterweise, dass der Suchbegriff „Felix Baumgartner“ in allen drei DACH-Ländern zu den Top-Suchanfragen gehörte, es aber weltweit nicht in die Top 10 geschafft hat wie etwa „Kate Middleton“, die dafür aber nicht genügend Schweizer zur Tastatur gehen lässt, um sie in die Top 10 der Schweiz zu hieven.

Bricht mit Google Glass eine neue Ära an?

Schon 2013 sollen die ersten Datenbrillen des Projekts Google Glass ausgeliefert werden. Google Glass, so nennt sich das aktuell wohl aufregendste Projekt aus dem Imperium des Suchmaschinengiganten Google. Dabei handelt es sich um eine mit dem Internet verbundene Brille, die ganz normal getragen werden kann, jedoch den Zugriff auf Augmented Reality, also eine erweiterte Realität bietet.

Google Glass

Schon jetzt werden von vielen Seiten Vermutungen geäußert, dass Geräte wie die Google-Brille schon bald herkömmliche Smartphones ersetzen könnten. Denn über die Brille, die über Kamera, zwei Mikrofone und ein Mikrodisplay verfügt, das sich vor einem Auge befindet, können so gut wie alle Aktionen gesetzt werden, die heute auch mit einem Smartphone erledigt werden können. Dazu gehören etwa Videotelefonieren, Livestreams erstellen, Videoaufnahme, Fotografieren, Navigieren inkl. Anzeigen von POI (Points of Interest), Termin- und Kontaktverwaltung, Musik hören, Online-Bestellungen abgeben und auch Interaktion mit anderen Verwendern der Brille.

Das Projekt Google Glass wartet sohin mit einer großen Auswahl an Leistungen auf. Vorerst sollen jedoch nur Entwickler in den Genuss kommen, die Brille zu testen, die schon jetzt für 1.500 US-Dollar bei Google vorbestellt werden kann. Einer neuesten Einschätzung der New York Times zufolge soll die Brille für andere Nutzer aber wohl nicht vor 2014 zur Verfügung stehen.

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Arbeiten im Café 2.0 … Warum eigentlich nicht!?

Kaffeehaus

Wer heute in einem Kaffeehaus arbeiten möchte, muss nicht unbedingt als Kellner oder Barista anheuern. Auch hierzulande finden sich glücklicherweise immer mehr Pioniere, die es wagen, das Notebook mit ins Café zu nehmen und dort bei einem Latte Macchiato geschäftig zu tun. Dennoch erntet man dabei vielerorts noch immer verwunderte Blicke – speziell dann, wenn man nicht gerade in einem Coffee Shop in der Großstadt online geht, sondern sich mit seiner Workstation etwa an einem Stehtisch beim Bäcker ums Eck breit macht und dazu Automatenkaffee schlürft.

Bilder, wie man sie schon vor Jahren in den USA sehen konnte, wenn man eine Starbucks Filiale betritt und sich beim Anblick all der Freischaffenden, Kreativen und Studenten mit ihren Laptops fast fehl am Platz vorkommt, um dann verstohlen „nur“ einen Capuccino zu bestellen, werden in Europa wohl noch länger auf sich warten lassen.

Nun gut, man muss ja nicht gleich jeden neuen Trend aus den Staaten übernehmen, der über den großen Teich schwappt. Ist der Trend, im Café inmitten anderer Leute zu arbeiten aber wirklich eine amerikanische Erfindung oder vielleicht auch nur eine europäische Wiederentdeckung? Was etwa ist mit Persönlichkeiten wie Arthur Schnitzler, Adolf Loos oder Sigmund Freud, die immer wieder das Wiener Café Central besuchten und dort vielleicht sogar ihre grandiosesten Einfälle hatten?

Diese Gäste waren sicherlich nicht nur anwesend, um eine Melange mit Apfelstrudel zu genießen, sondern vielmehr das besondere Flair für sich zu nutzen, um ihre Kreativität anzuregen und vielleicht auch mit dem Schreibblock dazusitzen, bis ein Geistesblitz eintraf und wieder ein paar Worte zu Papier gebracht wurden. Vielleicht also gar nicht so unterschiedlich zur heutigen, so genannten digitalen Bohème.

5 Blogger, die man kennen sollte

Wer viel mit dem Internet zu tun hat und möglicherweise sogar im Web-Bereich arbeitet, der holt sich meist auch seine Informationen und Neuigkeiten aus dem Web. Faszinierend dabei ist natürlich, dass es durch das Internet möglich ist, etwas über andere Menschen zu erfahren, die man nicht persönlich kennt und vielleicht auch nie persönlich kennenlernen wird. Viele außergewöhnliche Persönlichkeiten führen eigene Blogs und geben dabe häufig Tipps und nicht selten auch Persönliches preis. Einige davon möchten wir hier vorstellen.

Corbett Barr:
Dieser Mann ist das, was man einen digitalen Nomaden nennt. Gemeinsam mit seiner Frau lebt er die eine Hälfte des Jahres in Mexiko, die andere in den USA. Dazwischen unternimmt er einige andere, exotische Trips. Die Freiheiten des Internets erlauben es ihm, sein Business von jedem Ort der Welt aus weiter auszubauen. In seinem Blog gibt er nützliche Tipps zu den Themen Reisen, Online-Business und Lifestyle-Design. Besonders wertvoll erweist sich das regelmäßige Lesen seines Blogs, wenn Corbett ab uns zu auch auf Aktionen verschiedener Netzwerke oder Unternehmen aufmerksam macht, auf die man ansonsten wohl nicht so einfach stoßen würde.

Gretchen Ruben:
In Ihrem Blog „The Happiness Project“ gibt die Bestsellerautorin Gretchen Ruben hilfreiche Tipps und Denkansätze vor, mit denen sich das Leben glücklicher gestalten lässt. Schon beim Lesen ihrer Blog-Einträge hat man das Gefühl, glücklicher zu sein und erfährt auch nicht selten etwas über sich selbst. Der Blog gestaltet sich häufig wie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für ein glücklicheres Leben. Denn Gretchen zeigt, wie schon einfache Änderungen der Lebensgewohnheiten und andere Denkmuster zu einer neuen Sichtweise auf  das eigene Lebensumfeld und andere Bereiche führen können.

Tim Ferriss:
Wer diesen Mann nicht kennt, der muss die letzten Jahre unter einem Stein gelebt haben. Denn Tim Ferris hat seit der Veröffentlichung seines Bestseller-Buches „Die 4-Stunden Arbeitswoche“ eine steile Karriere hinter sich. Er selbst bezeichnet sich als Life Hunter und hat nicht nur aufgrund seiner unorthodoxen Herangehensweisen an neue Herausforderungen und seine Business-Ideen eine riesige, globale Fangemeinde. Er ist auch als Business Angel und Adviser gefragt und tingelt rund um die Welt, um Vorträge über sein Tun und seine Erfahrungen zu halten. Vor Kurzem brachte er sein Buch „The 4 hour Body“ heraus, in dem er dem Leser Möglichkeiten für ein gesünderes und sportliches Leben aufzeigt, die man in keinem Fitness-Ratgeber nachlesen kann.

Kevin Rose:
In San Francisco kennt man sich. So kommt es auch nicht von ungefähr, dass der Gründer von digg.com auch regelmäßig in Tim Ferris Blog in der gemeinsamen Random Show zu sehen ist. In seinem eigenen Blog weist der Technik-Freak immer wieder auf innovative und nützliche Programme, interessante Webseiten oder die neueste Hardware hin, die im Silicon Valley gerade in den Startlöchern scharrt.

Shay Carl:
Genau genommen ist Shay Carl kein Blogger, sondern ein Vlogger. Denn über den eigenen YouTube Channel können Fans der Shaytards, wie Shay seine Familie nennt, jeden Tag im Leben des bunten Haufens mitverfolgen. Dabei gibt der ehemalige Radiomoderator nicht nur anschaulich Tipps zur unkonventionellen und meist auch sehr humorvollen Kindererziehung, sondern resümiert ab und an auch immer wieder darüber, worum es im Leben eigentlich geht oder gehen sollte.

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