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10 Jahre officeworx

Wer weiß, wie viele Worte über diese Tastaturen in die Welt geboren wurden. Wer weiß, wie viele Audiominuten an Interiewaufnahmen über diese Kopfhörer wiedergegeben wurden in den letzten 10 Jahren.

Als die Idee zu officework im März 2008 entstand, spielte der glückliche Zufall eine große Rolle und dennoch standen die Sterne alles andere als gut für die Zukunft des Schreibbüros. Hätte mich damals jemand gefragt, wie lange ich das machen wollte, hätte ich mir wohl nicht zugetraut zu sagen, dass wir in zehn Jahren noch bestehen würden und uns bis dahin so hervorragend entwickelt haben würden. Ich möchte hier gerne einmal eine Geschichte erzählen, die bislang nur wenige Eingeweihte kannten. Nämlich die um die Anfänge von officeworx.at Text & Transkription.

Unter ungünstigen Umständen ins Leben gerufen – der Wille, etwas eigenes aufzubauen

Anfang 2008 hatte ich mit meinen 23 Jahren gerade eine Firmenpleite hinter mir – nachdem ich in klassischen Bürojobs bei unterschiedlichen Unternehmen zwar viel gelernt hatte, aber nicht glücklich wurde, dachte ich, wer nichts wird, wird Wirt und machte ein Deli in Wiener Neustadt auf. Mit Bagel-Kreationen und 15 verschiedenen Donut-Sorten dachte ich, meine Erfüllung gefunden zu haben und einen Ort mit besonderer Atmosphäre geschaffen zu haben. Leider ignorierte ich die 3 Erfolgsfaktoren in der Gastronomie: Standort, Standort & Standort und mietete mich in einer Nebengasse ein, wo es günstiger war, aber auch weniger Laufkundschaft vorhanden war. Wenige Monate später sah ich mich vor dem bitteren Entschluss, das Lokal wieder zuzusperren. Dank einer wenig überlegten Finanzarchitektur hatte ich nun kein Geschäftsmodell mehr und Schulden, die ich nicht bedienen konnte.

Durchhalten lernen

Die erste Zeit war sehr schwierig. Ich erinnere mich noch, dass sich in meinem Postkasten wochenlang Mahnungsbriefe ansammelten, die ich nicht zu öffnen wagte. Ich hielt mich in der ersten Zeit damit über Wasser, Möbel und Ausstattung aus dem Deli bei ebay zu verkaufen, war aber weit davon entfernt, meine Finanzsituation irgendwie wirklich in den Griff zu bekommen. Anstatt niedriger wurden die Beträge durch Zinsen und Mahnkosten immer höher. Zudem setzte ich meine Hoffnungen noch auf einen teuren Anwalt, von dem ich glaubte, dass er meine Finanzen regulieren könnte und verstrickte mich in verschiedenen Jobs wie Telefonakquise, für die ich noch Pönale zahlen musste, weil ich bald bemerkte, dass Telefonieren gar nicht mein Ding war. Was mein Ding war, das war das Schreiben. Und das merkte ich erst wieder, als ich mir die Erlebnisse dieser schweren Zeit von der Seele schreiben wollte. Ich denke, so kam ich auch wieder ins Thema Schreiben hinein. Und da ich ohnehin täglich in Online-Jobbörsen nach Möglichkeiten suchte, etwas Eigenes auf möglichst selbständiger Basis zu machen, um ein Auskommen zu finden, stieß ich auf den ersten Textjob. Ich schrieb einen Produkttext und die Kundin war zufrieden und buchte immer wieder.

Zu Text kommt Transkription

Ich merkte, dass es das war, was ich machen wollte, schrieb mich in verschiedenen Online-Texterplattformen ein, wo Texter, die gerade zu viel zu tun hatten, Aufträge weitergaben. Plötzlich kam eine Texterin, die schon mehrmals bei mir gebucht hatte, auf mich zu und fragte, ob ich auch Transkriptionen anbot – ich hatte keine Ahnung davon, was Transkriptionen waren. Sie erklärte mir alles und schon bald machte ich auch Transkriptionen.

„Sobald der Geist auf ein Ziel gerichtet ist, kommt ihm vieles entgegen.“ Johann Wolfgang von Goethe

Eines ergab das andere. Die ersten Jahre waren noch sehr beschwerlich und ich kämpfte viel mit den finanziellen Hürden und damit, an Aufträge zu kommen. Doch ich spürte, dass ich dies weiter verfolgen wollte. Nach bald zwei Jahren erkannte ich für mich, dass die Arbeit im Home Office nicht auf Dauer möglich war und ich wieder mehr unter Leute kommen wollte. Durch einen weiteren „Zufall“ lernte ich einen Webdesigner kennen, der gerade dasselbe Thema hatte und schon bald darauf teilten wir uns ein Büro in Siegendorf.

Eine Schwierigkeit, die ich lange nicht erkannte, aber die ich mir selbst auferlegte, bestand im breit gefächerten Angebot. officeworx oder besser gesagt officework, wie es damals noch hieß, war ursprünglich als virtueller Assistenzdienst angedacht für alle möglichen Arbeiten, die sich auslagern ließen. Doch irgendwann merkte ich, dass ich damit keinen Fokus setzen konnte. Mit dem Schritt, bewusst auf Text & Transkription zu setzen und andere Aufgaben nicht mehr anzubieten, setze ich auch den Schritt für einen erfolgreicheren Kurs. Mit der Verschlankung des Angebots wurde die Textagentur greifbarer und die Auftragslage verbesserte sich.

Der große Sprung

Ein erster großer Sprung gelang 2016. Dies war auch das Jahr, in dem wir im Team vor Ort gewachsen sind, obwohl dies noch ein Schritt war, der natürlich mit Risiko verbunden war. Das darauffolgende Jahr übertraf alle Erwartungen, die ich 2008 an officeworx jemals hätte stellen können. Ich hatte es mir gewünscht, doch ich weiß nicht, ob ich mir selbst in diesem Wunsch tatsächlich geglaubt habe, dies wirklich erreichen zu können. Heute sind wir in einem wesentlich größeren Büro untergebracht, unser Team ist nochmals gewachsen und wir können auf vertrauensvolle Beziehungen zu unseren Stammkunden sowie immer wieder Neukunden bauen.

An dieser Stelle, heute, 10 Jahre nach der Firmengründung, bin ich enorm dankbar dafür, was officeworx mir geschenkt hat. Ich danke all den Kunden und Partnern, von denen ich und wir so viel lernen durften und die uns immer wieder zum nächsten Schritt verholfen haben.

Auch für die nächsten 10 Jahre habe ich momentan nur eine ungefähre Ahnung, wohin die Reise gehen wird – ich spüre, dass sich unser Geschäftsmodell und unser Tun bei officeworx, zu dem mittlerweile auch der Verlag serendii hinzugekommen ist, nochmal deutlich verändern werden, da sich auch die Welt und unser Umfeld verändern. Es bleibt spannend! Danke!

Was bedeutet off the records?

Recorder

off the records oder off the record ist ein Begriff, der uns bei der Audiotranskription immer wieder unterkommt. In Interviews wird er zumeist von einem der Interviewteilnehmer genannt, wenn etwas gesagt wird, das für die Aufzeichnung nicht bestimmt ist. „Jetzt mal off the record“ gibt dem Interviewer zu verstehen, dass er die folgende Aussage so nicht in seine Arbeit einfließen lassen soll und auch nicht wiedergeben soll.

Der Interviewteilnehmer will dem Interviewer in diesem Fall meist eine für seine Arbeit wichtige Hintergrundinformation oder auch eine eigene persönliche Meinung mitteilen, die zum besseren Verständnis der Thematik beitragen kann, würde sich allerdings in der Öffentlichkeit oder auch z.B. Kollegen oder Arbeitgeber nicht dazu äußern wollen. Textpassagen, die mit off the record gekennzeichnet sind, sollten im Transkript daher nicht auftauchen.

Wenn nicht vorher anders vereinbart, werden die Textpassagen in der Audiotranskription allerdings dennoch mit transkribiert, damit der Interviewer diese Textstellen nochmal durchgehen und sich in Erinnerung rufe kann. Spätestens dann sollte er diese allerdings wieder aus der Transkription herausnehmen. Um solche Stellen leichter auffindbar zu machen, können diese auch während der Interviewtranskription z.B. rot markiert werden oder anderweitig hervorgehoben werden. So sieht der Auftraggeber gleich, dass sich mit off the records versehene Stellen im Transkript befinden und kann diese entsprechend bearbeiten bzw. lesen und anschließend löschen.

Quick Update: officeworx in neuem Büro angekommen

Firmenschild

Mehr Platz – mehr Ideen – mehr Möglichkeiten

Ja, officeworx.at Text & Transkription wächst und entwickelt sich weiter! Und so sind wir nun auch aus unserem Büro herausgewachsen – also hieß es vor kurzem, in ein neues, größeres Büro zu übersiedeln. Für mehr Platz für uns, mehr Platz für neue, spannende Text- und Transkriptions-Aufträge und auch mehr Platz für großartige Ideen.

Klingt gut? Das denken wir auch. So  haben wir voller Euphorie unsere Sachen in Kartons verstaut, um zu übersiedeln und in unser neues Büro einzuziehen. Wir haben getüftelt und Möbel verschoben und mittlerweile wurde auch das letzte Einrichtungsstück erfolgreich zusammengeschraubt.

Außerdem – ganz wichtig – ist die neue Kaffeemaschine aktiviert und bereit zum Einsatz – genauso wie wir auch.

Voller Motivation und Elan gehen wir in unserem neuen Büro an die Arbeit. So macht das Transkribieren und Texten gleich noch mehr Spaß und unsere Leistungen können sich für die Zukunft noch weiter verbessern. Auch unserer Kreativität scheinen im Moment keine Grenzen gesetzt zu sein.

Wie vielleicht zu erkennen ist – ja, wir haben Freude mit unseren neuen Büroräumlichkeiten. Immerhin bieten sie so viel mehr Raum für unsere Ideen und die Möglichkeit, uns weiter zu entfalten. Aus unserem alten Büro sind wir immerhin schon herausgewachsen, vielleicht ist es jetzt an der Zeit, über uns hinauszuwachsen.

In diesem Sinne –  wir freuen uns auf weitere spannende Aufträge und positive Kooperationen!

Brot & Butter II – Transkribieren mal anders

Wenn wir transkribieren, dann sieht man uns das meist an unseren Kopfhörern an, was uns bei den Kollegen auf der Etage schon den Spitznamen Mickey Mäuse eingebracht hat. Die Sprecher in Interviews lassen sich am besten einfach mit Kopfhörern verstehen. Außerdem wollen wir auch ein Mindestmaß an Diskretion wahren und würde es wohl zu vermischten Interviewtranskriptionen kommen, wenn mehrere Personen gleichzeitig im Raum in Lautsprecher-Lautstärke Interviews transkribieren.

Aktuell transkribieren wir jedoch bei einem Auftrag in anderer Art und Weise, wobei die Headsets an den Ohren erstmals entfallen dürfen – ein völlig neues Freiheitsgefühl btw. – Diesmal werden nicht Audiodateien transkribiert, sondern es geht darum, hunderte Seiten handschriftlicher Aufzeichnungen in Word zu übertragen. Inklusive Anmerkungen zu möglichen Grafiken oder besonderer Kennzeichnungen in der Schrift.

Ein Auftrag, den wir gerne annehmen, auch wenn wir zum ersten Mal auf diese Art und Weise transkribieren. Danke an unsere Auftraggeberin an dieser Stelle für die nette Abwechslung! Daneben laufen natürlich auch die gewohnten Audio-Transkriptionen weiter und aktuell freuen wir uns auch über einige interessante Textaufträge. Dies als kurzes Update, weil wir schon länger nichts mehr von uns lesen ließen.

Es darf spannend bleiben!

Antizyklisches Blogging

Wie regelmäßige Leser unseres Blogs vielleicht schon bemerkt haben dürften, ist es einige Zeit her seit dem letzten Blogeintrag. Ein Grund, der uns tatsächlich ein bisschen daran gehindert hat, neue Blogtexte zu schreiben und online zu stellen, ist ausgerechnet dieser Blog selbst. 

Wie schon einige Male hier in anderen Blogartikeln erklärt, ist ein Unternehmensblog eine hervorragende Möglichkeit, um die SEO der eigenen Webseite voranzutreiben. Denn mit jedem Blogtext werden neue Inhalte ins Netz gestellt, die fortan als Anker für Menschen dienen können, die bei Google & Co nach genau diesen Informationen suchen. In den letzten 2-3 Monaten sind die organischen Zugriffe auf officeworx.at, also diejenigen, die durch die natürliche Suche und nicht etwa durch bezahlte Anzeigen entstehen, für einige Keywords signifikant angestiegen. In der Folge haben wir verstärkt Anfragen und auch Aufträge erhalten und hatten daher einige Zeit erstmal gut mit Kundenaufträgen zu tun. Sorry für die lange Blog-Abstinenz also an dieser Stelle.

In Ruhephasen bloggen

Dieses Beispiel, das wir aus erster Hand erleben durften, zeigt allerdings sehr deutlich das Potenzial eines Blogs gerade für kleinere und mittlere Unternehmen auf. Während Betriebe in Hochphasen, wenn die Auftragsbücher voll sind, ohnehin genug zu tun haben und sich keine Gedanken um Marketing machen müssen, eignen sich Ruhephasen, um hier antizyklisches Bloggen zu betreiben und sich verstärkt wieder um die SEO zu kümmern. Je nach Branche können dabei z.B. in die Blogtexte auch Informationen über erst kürzlich erfolgreich abgewickelte Aufträge einfließen.

Blog-Texte: Eine Investition in die eigene (Unternehmens-)Zukunft

Der Clou an dieser antizyklischen Nutzung eines Corporate Blogs besteht vor allem darin, dass jeder Text, der in diesen ruhigeren Betriebsphasen veröffentlicht wird, langfristig seine Wirkung entfalten kann. Denn schließlich bleibt dieser solange auf der Webseite bestehen, bis er von deren Betreibern wieder gelöscht wird. (was in der Regel nicht gemacht wird, da ansonsten wertvoller Content verloren gehen könnte)

Unternehmen, die nicht gerne selber bloggen oder keine Marketingabteilung besitzen, die sich dem aktuellen Blog Content annimmt, können diese Leistung natürlich auch an Blogger auslagern. Werden CMS-Systeme wie WordPress genutzt, können die Texter die Blogartikel auch gleich auf der Webseite einstellen und veröffentlichen. Mehr dazu im Bereich Online-Redaktion und Texterstellung.

 

Zwischen den Feiertagen

Kaum ein Tag im Büro ist vergleichbar mit der Zeit zwischen Weihnachten und Silvester. Die meisten Firmen sind im Weihnachtsurlaub. Einmal im Jahr ruhen die Maschinen und sogar das große schwere Einfahrtstor unten ist zugezogen. Ein Blick hinunter auf den im Nebel liegenden, nahezu leeren Parkplatz gibt meiner Annahme Recht. Ich habe das Büro heute für mich alleine. Wahrscheinlich sogar das gesamte Bürohaus. Die Fahrt mit dem Lift nach oben mutet nahezu gespenstisch an. Ruhe durch und durch.

Wohl zu kaum einer anderen Zeit genieße ich meine Tasse Tee im Büro so bewusst wie heute, während an anderen Tagen im Jahr vor allem die Kaffeemaschine am Stockwerk von allen dafür genutzt wird, um sich zwischen zwei Projekten viel zu oft achtlos mit einer Tasse Kaffee wieder Lebenskräfte einzuflößen. Heute bin´s nur ich, der die Büroküche aufsucht, um heißes Wasser zu holen.

Kaum eine andere Zeit eignet sich auch so gut, um Résumé zu ziehen, auf das Erreichte zu blicken und den Blick hoffnungsvoll der Zukunft zuzuwenden. Es ist die Zeit, um klar Schiff am Schreibtisch zu machen, damit der Geist frei sein kann im neuen Jahr. officeworx geht bald in sein 8. Jahr. Wir haben viel gelernt, mittlerweile sehr langfristige Kundenbeziehungen aufgebaut, die unter anderem auch zu Freundschaften geworden sind und konnten neue Auftraggeber von unseren Leistungen überzeugen. Fest steht; wir haben noch viel vor. Klar ist; wir sind noch immer hungrig. Als ich vor knapp 8 Jahren eher durch Zufall in den Bereich Transkriptionen und Texterstellung gestolpert bin, hätte ich mir nie träumen lassen, dass mich dieses Thema so lange begleiten würde; und dass ich so oft dankbar dafür sein würde, dass es das noch tut.

Das Motto war immer; es darf nie langweilig werden. Ein Geschäft, das keinen Spaß macht, ist kein Geschäft mehr. Dann wäre es Zeit, etwas anderes zu suchen. Und es macht nach wie vor großen Spaß, immer wieder an kleinen wie großen Transkriptionsprojekten und auch Webseitentexten zu arbeiten, die oft Themen behandeln, für die man einfach nur dankbar sein kann, dass es Menschen gibt, die sie verfolgen. Es macht irrsinnige Freude, diese Menschen unterstützen zu dürfen.

Freude macht auch zu sehen, wie sich unser 2014 gegründeter Buchverlag serendii entwickelt; wie wir auch dort jeden Tag in einer für uns neuen Domäne neu dazu lernen dürfen, aber gleichzeitig so viel auf das bereits gesammelte Know-how von officeworx zurückgreifen und darauf aufbauen können. Es fühlt sich einfach stimmig an.

Auch 2016 möchten wir mutig sein. Mit der neuen Marke Nachrichtendienst.co.at wollen wir einen Schwerpunkt auf Blog-Texte für Unternehmen legen. Wir sind überzeugt, dass viele Unternehmen durch aktuelle Texte im Firmenblog neue Erfolgspotenziale aktivieren können und ihre Marken im Netz deutlich sichtbarer machen können. Mit dem ganz persönlichen Nachrichtendienst gelingt dies auch. Wir freuen uns schon darauf, hier loszustarten. Es sieht weiterhin danach aus, als würde es spannend bleiben und noch lange nicht eintönig werden.

Genießt die Feiertage. Und die Tage dazwischen.

Off the Keyboard: Plakat-Recherche

Nicht allzu oft führen uns unsere Aufträge an Orte außerhalb des Büros, wenn wir für unsere Kunden vorwiegend Texte und Transkriptionen erstellen. Der Bedarf unserer Kunden, zu denen u.a. auch Werbeagenturen zählen, ist allerdings vielfältig. Und so durften wir letzte Woche einmal einen interessanten, wenn auch etwas anderen Auftrag übernehmen: Plakat-Recherche!

Selbst in Zeiten von Online-Marketing und Content-Marketing ist Plakatwerbung nach wie vor weit verbreitet, um eine Botschaft zu verbreiten. Wer Plakate an verschiedenen Standorten in einer Region anbringen lässt, will allerdings auch sichergehen, dass diese tatsächlich an den vereinbarten Stellen und auch im vereinbarten Zeitraum hängen und gut wahrgenommen werden. Nicht jeder Werbekunde hat jedoch die Zeit und Möglichkeit, selbst jeden Standort der Plakate aufzusuchen, um die Plakate zu prüfen. Hier kamen wir ins Spiel.

Eine ungewöhnliche Anfrage

Unser Auftraggeber aus Deutschland, der eine Werbekampagne in Österreich betreute, hat kurzerhand bei uns angefragt, ob es uns möglich wäre, die Plakate zu fotografieren und festzustellen, ob die geplanten Standorte tatsächlich bespielt werden. Gesagt, getan.

Nach einer kurzen Absprache und der Übermittlung des Plakat-Sujets machten wir uns mit Kamera und einer Standortliste auf den Weg in die Region, wo die Plakate gestreut wurden. Von jedem der Plakate erstellten wir eine Nahaufnahme sowie ein Foto aus der Ferne, um auch einen Eindruck von der Umgebung zu gewinnen. Werbekunden können damit auch besser einschätzen, ob der Standort für zukünftige Kampagnen wieder gebucht werden sollte oder nicht.

Aussagekräftige Ergebnisse

Die Kontrolle der Plakate lohnte sich. Denn so fiel uns etwa auf, dass einige Standorte nicht wie geplant beklebt waren und konnten diese Informationen an unseren Auftraggeber weiterleiten, der nun mit den aktuellen Fotos der Plakatwände ohne dem gewünschten Sujet einen aussagekräftigen Nachweis gegenüber dem Vermieter der Plakatwände hat.

Zurück im Büro machten wir uns daran, die Fotos zu jedem Werbeplakat den jeweiligen Standorten zuzuordnen. Da wir uns vorher schon ein sinnvolles System zurecht gelegt haben, war dies effizient möglich. Jedes Foto war somit mit dem Straßennamen benannt. Zusätzlich erhielt unser Auftraggeber eine Excel-Liste mit den Standorten und entsprechenden Anmerkungen zu den Plakat-Standorten.

 

 

Brot & Butter I : Interviewtranskriptionen und Shoptexte

Mit der neuen Blogreihe Brot & Butter möchten wir ein bisschen mehr Einblick hinter die Kulissen von officeworx bieten, speziell auf unser täglich Brot und die Dinge, die uns in unserem geschäftlichen Alltag bewegen.

Aktuell arbeiten wir beispielsweise an der Transkription von Interviews für zwei deutsche Universitäten, über die gemeinsam ein größeres Forschungsprojekt organisiert und realisiert wird. Die Interviewpartner sind Expertinnen und Experten auf ihrem Gebiet und werden zu einem bestimmten Themenkreis befragt. Beim Transkribieren beachten wir auf Wunsch des Kunden bestimmte Formatierungsvorgaben. So werden etwa Lacher oder Räuspern speziell gekennzeichnet und auch Wortabbrüche im Interview erhalten in der Transkription eine spezielle Markierung. Darüber hinaus war eine besondere Art der Zeitmarkierung erforderlich. Die Zeitmarken werden in diesem Fall von uns nicht bei jedem Sprecherwechsel, sondern ca. alle 3 Minuten der Aufnahme gesetzt.

Ein anderes Projekt aus dem Bereich SEO-Texte, dem wir uns derzeit mit großer Freude widmen dürfen, ist das eines großen deutschen Onlineshops für Sonnenschutz. Die Auftraggeberin, mit der wir bereits längere Zeit zusammenarbeiten, hat die Wirkung von Produktbeschreibungen und Meta Tags, die wir ihr zugeschickt haben, über die Google Webmaster Tools und andere Analyseprogramme in den letzten Monaten ausgiebig getestet und ausgewertet. Aufgrund der positiven Erfahrungen hat sie sich dazu entschieden, die Shoptexte ihrer Seite nach und nach zu optimieren. Aktuell erstellen wir daher monatlich 20 neue SEO-Texte inkl. Meta Tags für diesen Shop. So wird der Shop nach und nach durch optimiert und erhält mehr und qualitativere Zugriffe. Dieses Beispiel zeigt sehr deutlich, dass nicht immer auf einmal eine ganze Webseite überarbeitet werden muss, sondern die Verbesserung von Texten schrittweise umgesetzt werden kann.

Willkommen im Jahr 1980: jetzt auch Chatten mit officeworx!

Geht man nach Wikipedia blickte der erste Chat im Jahr 1980 das Licht der Welt. Also lange bevor die breiten Massen Zugang zum Internet hatten. Heute wird vorwiegend in sozialen Netzwerken gechattet. Die mühelose und rasche Text-Kommunikation ist heute kaum mehr wegzudenken.

Gut 35 Jahre nach diesem Meilenstein haben auch wir uns dazu entschieden, mit der Zeit zu gehen. 😉 Ab jetzt können Sie über unsere Webseite einfach und schnell mit uns chatten. Rechts unten am Bildschirmrand unter www.officeworx.at finden Sie eine kleine Box mit der Aufschrift „Fragen? Chatten Sie mit uns!“ Mit einem Klick auf „Chat starten“ beginnt der Chat.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, wenn wir nicht jederzeit online sind und nicht immer sofort reagieren können.In Kürze wird es auch die Möglichkeit geben, Offline-Anfragen über den Chat zu schicken. Wir werden diese so rasch wie möglich bearbeiten. Alternativ haben Sie natürlich nach wie vor die Möglichkeit, über unser Kontaktformular mit uns in Verbindung zu treten.

 

Warum der Unternehmensblog aktuell sein sollte

Unternehmensblog

Wer bei Google und in anderen Suchmaschinen auf der Suche nach Produkten oder Dienstleistungen ist, landet dabei auf zahlreichen Webseiten der unterschiedlichen Anbieter für dieses oder jenes Produkt. Häufig fällt dabei schon ab und zu einmal auf, dass auf den Webseiten ein Menüpunkt mit dem klingenden Namen „Aktuelles“ zu finden ist. Nicht immer verbirgt sich dahinter jedoch auch das, was der Name verheißt.

Klar, viele Unternehmen lassen sich von einem Webdesigner eine Webseite einrichten, die verschiedenste Funktionen bereithält; darunter häufig auch einen News-Bereich, um aktuelle Inhalte online stellen zu können und damit Leser über Neuigkeiten aus dem Unternehmen zu informieren. Im Alltag stellt sich allerdings dann oft sehr schnell heraus, dass einfach die Zeit fehlt, um die Webseite richtig zu warten und immer wieder neue Texte für den Bereich „Aktuelles“ zu schreiben, aufzubereiten und zu veröffentlichen. In der Folge finden sich dort entweder gar keine oder nur veraltete Inhalte, anstatt hier für eine tatsächliche Bewerbung des Angebotes zu sorgen.

Weit unterschätztes Marketing-Werkzeug

Was viele Unternehmen dabei leider oft übersehen ist, welches Umsatzpotenzial durch diesen Hebel geweckt werden könnte. Denn der Bereich für Neuigkeiten aus dem Unternehmen ist nicht nur für bestehende Kunden gedacht, die sich gerne auf dem Laufenden halten würden, sondern kann auch ein schlagkräftiges Tool sein, um neue Kunden zu erreichen und direkt auf die Webseite zu bringen, die ansonsten womöglich nie mit dem Unternehmen in Kontakt gekommen wären.

Denn mit jedem neuen Text, der im Bereich des Unternehmensblogs veröffentlicht wird, wird die Webseite mit zusätzlichen Textinhalten aufgewertet – und zwar langfristig (!) – die früher oder später von potenziellen Kunden bei Google & Co aufgefunden werden und diese somit auf die Webseite leiten. Vor allem in Branchen, in denen viele Mitbewerber keine aktuellen Inhalte in ihren Corporate Blogs vorweisen können oder gar keinen Unternehmensblog führen, kann eine aktuell gepflegte Seite einen enormen Wettbewerbsvorteil bedeuten!

Wer noch dazu das richtige SEO-Know-how besitzt und nicht nur interessante Neuigkeiten aus dem Unternehmen verarbeiten kann, sondern es gleichzeitig auch versteht, die relevanten Suchbegriffe, nach denen die Zielgruppe bei Google sucht, einzubinden, kann seinen Unternehmensblog in einen regelrechten Umsatzträger verwandeln.

Auch mit diesem Wissen fehlt vielen Unternehmen dennoch die Zeit, um sich um ihren Corporate Blog zu kümmern. Dafür gibt es glücklicherweise den Textservice von officeworx. Fragen Sie nach unseren Blogpaketen für regelmäßige Blogartikel auf Ihrer Webseite!

Business-Planewatching: Warum Flughäfen natürliches Habitat digitaler Nomaden sind

Wer am Flughafen arbeitet, gehört nicht zwangsläufig zum Bodenpersonal einer Airline. Digitale Nomaden wissen öffentliche und halböffentliche Flächen internationaler Flughäfen rund um den Globus sehr zu schätzen. Nicht selten sieht man den einen oder anderen mit dem Notebook am Schoß am Boden neben einer Steckdose kauern oder in der Reichweite des überlebenswichtigen WLAN-Netzes eines Airport-Cafés.

Bo ("Call me Daniel") Gao, flickr

Bo („Call me Daniel“) Gao, flickr

Viele Flughäfen haben mittlerweile bereits reagiert und bei der Infrastruktur entsprechend nachgerüstet. Sie bieten mehr zugängliche Steckdosen, freies WLAN am gesamten Flughafengeländer, aber auch Ladestationen für alle gängigen Smartphone-Typen. Wer gerne reist, hat häufig längere Wartezeiten in Flughafenlobbys zu überbrücken. Dank des Internets lässt sich aber auch unterwegs in der Wartelobby und am Check-in alles erledigen, was auch im Büro erledigt werden kann. Das Notebook ist daher ständiger Begleiter digitaler Nomaden.

Damit die Flughafen-Lounge ins virtuelle Büro umgewandelt werden kann, sollten allerdings einige Tools nicht fehlen. Dazu zählen beispielsweise Onlinespeicher wie Dropbox oder Owndrive, durch die Daten von überall abgerufen werden können. Programme wie Teamviewer helfen hingegen dabei, auch von unterwegs aus auf den eigenen Computer im Büro live zugreifen zu können.

Nicht nur auf Achse

Wer das mobile Arbeiten liebt, muss dabei nicht ferne Destinationen anpeilen, um mit etwas Glück lange Stopovers zu erwischen und diese Wartezeit produktiv nutzen zu können. Flughäfen sind schließlich frei zugänglich und speziell Vertreter der kreativen Branche suchen bewusst die spezielle Atmosphäre auf, die sich so nur hier finden lässt.

Das rege Treiben am Flughafen, das zu Zeiten längerer Landungsintervalle auch einmal kurzzeitig nahezu verstummen kann, empfinden viele als inspirierend und anregend. Nicht wenige, die können, suchen diesen Ort daher bewusst auf, um dort einen Kaffee zu trinken, sich mit Kunden und Geschäftspartnern zu treffen oder auch einfach Arbeit zu erledigen. Denn Notebook und Tablet sind selbstverständlich immerwährende Begleiter. Die Vielzahl an unterschiedlichen Menschen verschiedenster Kulturen, die hier im Sekundentakt an einem vorbeischlendern und auch hasten, liefert häufig Inspiration für Blogtexte, Geschäftsideen oder schafft einfach die erforderliche Ablenkung, um auf andere Gedanken zu kommen.

Awab Alvi, flickr

Awab Alvi, flickr

Die unterschiedlichen Szenen, die sich hier bieten und die Geschichten, die man in die Passagiere hinein interpretieren könnte, ermöglichen für viele das ideale Umfeld, um sich in die perfekte mentale Phase für Höchstleistungen zu bringen. Dank bequemer Cafés, Restaurants und anderer Infrastruktur (inkl. Defibrillatoren) mangelt es an nichts. Mitten in der Hektik lässt sich ein ruhiger Beobachtungspunkt schaffen, der willkommene Abwechslung vom Büroalltag bietet.

Flughäfen eignen sich selbstverständlich aber auch ideal für Zusammenkünfte und Treffen. Sie sind perfekt an das Verkehrssystem angebunden, bieten ausreichende, (wenn meist auch teure) Parkplätze und genügend Cafés. Ein idealer Ort, um sich mit Kollegen und Kunden auf der Durchreise zu treffen und gemeinsam neue Projekte anzudenken. Warum also nicht auch mal ohne Flugticket zum Business-Planewatching?

Warum die Landingpage für AdWords Sinn macht

Webseitenbetreiber, die im Internet auf der Suche nach Kunden für Ihre Produkte sind, wägen häufig zwischen SEO und SEM ab. SEO bedeutet dabei häufig, die Energie in die Onpage-Optimierung zu stecken, während sich im Rahmen des Search Engine Marketings GoogleAdWords perfekt anbietet, um Anzeigen genau dort zu schalten, wo sie von der Zielgruppe gesehen werden. 

Die Wahrheit ist jedoch, dass es nicht notwendig ist, sich zwischen SEO oder Adwords zu entscheiden. Denn tatsächlich macht es mehr Sinn, beide Strategien in Verbindung miteinander zu verfolgen. Vor allem die Content-Optimierung in Bezug auf Landingpages lässt die Wechselwirkung klar erkennen.Read more

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Ähm, Mhm, Jein – die Transkription zwischen den Zeilen

Die Interviewtranskription für die Masterarbeit, eine Marktforschungs-Auswertung oder für das Protokoll der Vorstandsitzung ist ein Dokument, das möglichst genau das wiedergeben soll, was besprochen wurde. Daher werden Transkriptionisten auch angehalten, möglichst Wort für Wort zu transkribieren.

Die Praxis zeigt allerdings, dass die Umgangssprache und die Schriftsprache nicht immer undbedingt allzu viel miteinander gemein haben. Bei der Interviewtranskription ist es daher wesentlich, vorher genau zu vereinbaren, was und wie transkribiert werden soll. Hier die wichtigsten Faktoren, die es zu beachten gilt, um Experteninterviews und auch Gruppendikussionen korrekt zu transkribieren:

Nonverbale Aussagen

Während eines Interviews, das gut und gerne zwischen 45 Minunten und mehreren Stunden dauern kann, wird selbstverständlich auch eine Reihe nonverbaler Äußerung getätigt. Seien es nachdenkliche „Ähms“, bestätigende „Mhms“, überraschte Schmunzler oder auch enttäuschte Seufzer. Die Palette an nonverbalen und lautmalerischen Äußerungen ist breit.

Wichtig ist, von Anfang an festzustellen und klarzumachen, ob diese in der Interviewtranskription benötigt werden oder nicht. Manchmal wird auch nur ein Teil wie etwa Lachen oder Seufzen benötigt, während Ähms, Mhms und andere Ausdrücke nicht festgehalten werden müssen.

Der liebe Dialekt

Mit 7 Jahren Erfahrung in der Interviewtranskription durften wir schon so gut wie alle Dialektvarianten des deutschen Sprachraums an unsere eher vom Wiener Dialekt verwöhnten Ohren führen. In der Regel ist hier eine Umwandlung der Dialektsprache ins Hochdeutsche gewünscht, die uns bisher auch immer gut gelungen ist, selbst bei für unsere pannonischen Ohren gewöhnungsbedürftigen Schweizer Dialekten.

Die Umwandlung ins Hochdeutsche ist für die Auftraggeberinnen und Auftraggeber von Transkriptionen häufig ein sensibles Thema, da befürchtet wird, dass hier etwas unter den Tisch fallen könnte. Die Befürchtungen sind allerdings unbegründet. Bei der Interviewtranskription wird so gut wie möglich Wort für Wort transkribiert, auch wenn die einzelnen Worte vom Dialekt ins Hochdeutsche umgewandelt werden.

Schwer verständliche Stellen bei der Transkription

Selbstverständlich kommt es auch immer wieder einmal vor, dass bestimmte Stellen in Interviews schwer verständlich sind. Etwa weil dabei zu leise gesprochen wird, gerade eine Kaffeetasse klimpert, die zu nah am Mikrofon steht oder auch andere Faktoren das Verständnis des Gesprochenen und die Verschriftlichung erschweren.

Manchmal lässt sich der Satz aus dem Sinn heraus dennoch vervollständigen, was dann natürlich gemacht wird. In einigen Fällen jedoch ist der Teil leider nicht verständlich – dann nehmen wir allerdings immer eine Markierung mit der jeweiligen Zeitangabe vor, damit die Stelle schnell auffindbar ist und noch einmal darüber gehört werden kann.

 

In 7 Jahren Transkriptionsdienst haben wir uns immer bemüht, die Wünsche unserer Auftraggeberinnen und Auftraggeber immer so gut wie möglich umzusetzen. Für komplexere Interview-Kennzeichnung stehen verschiedene Transkriptionssysteme wie etwa von Dresing & Pehl zur Verfügung. Wichtig ist, immer im Vorhinein genau zu vereinbaren, wie die Transkription umgesetzt werden soll.

Wie sieht eine Interviewtranskription aus?

Recorder

Eine Interviewtranskription lässt sich in vielen Formen gestalten. Hier zeigen wir grob 3 Transkriptions-Beispiele, wie sie bei officeworx.at zum Einsatz kommen. Gerne übernehmen wir auch Ihre Interview-Transkription! Ein Angebot bekommen Sie unverbindlich unter info@officeworx.at 

1. Das Einzelinterview

Die Transkription von Interviews lässt sich in unterschiedlicher Art und InterviewWeise gestalten. Wesentlich ist in jedem Fall, dass die verschriftlichte Form der Interviews oder auch anderer Aufnahmen im Nachhinein der gewünschten Auswertung dienen kann.

Wenn es sich um Einzelinterviews handelt, die transkribiert werden sollen, halten wir uns in der Regel an eine recht einheitlich gehaltene Form, bei der Interviewer/in und Teilnehmer/in durch die Formatierung erkenntlich gemacht werden. Während die Interviewer-Fragen bei der Transkription in Fett-Markierung gehalten sind, werden die Antworten in normaler Schrift und mit Aufzählungspunkt davor gestaltet. Ein Transkriptions-Beispiel dafür findet sich hier.

2. Die Gruppendiskussion

GruppendiskussionKniffliger wird es dann schon, wenn Transkriptionen für Interviews erstellt werden, an denen mehrere Teilnehmer/innen beteiligt sind. Gruppendiskussionen finden typischerweise in Marktforschungs-Panels statt, bei denen eine für die Zielgruppe repräsentative Gruppe nach ihrer Meinung zu einem Produkt oder auch einer Produktidee befragt wird.

Dabei kann es das Ziel sein, die Aussagen von Männern und Frauen der Gruppe getrennt voneinander auszuwerten. In diesem Fall wird den jeweiligen Aussagen ein M bzw. ein F für maskulin und feminin vorangestellt. Sollen auch die einzelnen Personen nochmals unterschieden werden, führen wir gerne auch Zahlen an. Also M1, F1, F2, M2 usw. Der Interviewer bzw. die Interviewerin wird extra und in Fettmarkierung gekennzeichnet. Hier ein Beispiel für eine solche Transkription.

Alternativ kann natürlich auch nach dem Schema A, B, C gekennzeichnet werden, wie im folgenden Transkriptionsbeispiel.

Die Unterscheidung von Personen gestaltet sich manchmal schwierig und wird daher gegen Aufpreis vorgenommen. Idealerweise wird uns bei größeren Gruppendiskussionen, die transkribiert werden sollen, auch ein Video zur Verfügung gestellt, an dem genau sichtbar ist, wer gerade spricht.

Eine kostengünstigere Zwischenlösung ist möglich, wenn die Unterscheidung unterbleiben kann und stattdessen lediglich bei jedem Sprecherwechsel ein Absatzwechsel vorgenommen wird. Hier ein Beispiel für diese Transkription.

3. Weiterführende Transkriptionsregeln

Neben den genannten Arten, eine Interviewtranskription zu gestalten, ist manchmal eine noch genauere Deutung der einzelnen Aussagen im Transkript notwendig, um später besser auswerten zu können. Dabei gibt es unterschiedliche Transkriptionsregeln. Bekannt sind beispielsweise die Transkriptionsregeln nach GAT. Dabei werden etwa besonders laute Aussagen in Blockschrift vorgenommen und Pausen auch nach Länge in Sekunden gekennzeichnet. Also (1), (2), (3). Es gibt hier noch viele andere standardisierte Kennzeichnungen und natürlich auch noch weitere Transkriptionsregeln, nach denen man vorgehen kann. Für die englischsprachige Transkription sind wiederum eigene Standards ausschlaggebend.

Die Transkription nach speziellen Transkriptionsregeln nimmt weitaus mehr Zeit in Anspruch als vereinfachte Transkriptionsarten, weshalb mit einem höheren Minutenpreis gerechnet werden muss.

Bei Fragen zur Interviewtranskription beantworten wir immer gerne alle Fragen und erstellen natürlich auch ein unverbindliches Angebot.

 

 

rethink: Landwirtschaft neu denken

Wenn wir darüber nachdenken, sind wir alle von der Landwirtschaft stark abhängig. Unser moderner Lebensstil allerdings hat unseren Blick auf diesen Bereich mehr und mehr eingeschränkt und somit erklärt sich auch, wie sehr sich unsere Vorstellungen von landwirtschaftlichen Betrieben häufig von der Realität unterscheiden. Denn auch landwirtschaftliche Betriebe haben in den vergangenen Jahrzehnten einen Modernisierungsprozess unternommen, sich teils neu erfunden und neue Konzepte entwickelt, um unter sich ständig verändernden Bedingungen überleben zu können. Das Projekt rethink stellt diesen Reorganisations- und Modernisierungsprozess, dem immer auch ein gedanklicher Prozess vorausgeht, in den Fokus:

Das Projekt rethink ist international angelegt und untersucht insgesamt 14 verschiedene Fallstudien aus 14 unterschiedlichen Ländern. Den Forschungsteams ist es wichtig, zu verstehen, welche Faktoren entscheidend sind, um im Agrarsektor resilient und nachhaltig erfolgreich sein zu können. Daher wird vor allem auf Betriebe geachtet, die mit neu gedachten Methoden und Organisationsformen erfolgreich sind und sich dem Umfeld der Zeit somit gut angepasst haben. Dabei stellen sich unterschiedliche Fragen wie etwa hinsichtlich der familiären Situation, bestimmter Investitionsentscheidungen sowie hinsichtlich der Auswirkungen der Landwirtschaft auf Mensch, Tier und Umwelt. Das rethink-Projekt hat zum Ziel herauszufinden, welche Settings am besten dazu geeignet sind, um landwirtschaftliche Betriebe sowie die damit verbundenen Menschen für die Zukunft fit zu machen und abzusichern.

Das österreichische Forscherteam setzt sich aus Vertretern der BOKU Wien zusammen. Der Fokus der näheren Untersuchungen fiel auf den landwirtschaftlichen Familienbetrieb in Salzburg, insbesondere im Flachgau und Lungau. Im Bundesland Salzburg werden die landwirtschaftlichen Nutzflächen schon heute zu beinahe 50% biologisch bewirtschaftet, womit die Region eine Vorreiterrolle einnimmt. Zudem zeigt die Strukturierung der hiesigen Landwirtschaft ein sehr vielfältiges Bild.

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Über ein Jahr lang wurde in Gesprächen, Betriebsbesuchen, Interviews und Gruppendiskussionen mit Vertretern landwirtschaftlicher Organisationen, Institutionen sowie regionalen Akteuren und Entscheidungsträgern versucht, deren Sichtweise auf den Wandel im Agrarsektor sowie deren Strategien und Erfahrungen kennenzulernen und zu verstehen. Zutage traten dabei immer wieder wesentliche Faktoren wie die Rolle von Handelsmarken, die Entscheidung für bzw. gegen ein zweites oder drittes Standbein neben der Landwirtschaft oder auch die Notwendigkeiten der technischen Modernisierung im Betrieb, die ausführlich geschildert wurden. Interviews und Diskussionsrunden wurden zur späteren Auswertung aufgezeichnet und durch officeworx transkribiert. Wir sind sehr stolz, an einem solch wichtigen Projekt, das sich wesentlichen Fragen unserer Zeit stellt, teilhaben zu dürfen.

Doch damit noch nicht genug: Insgesamt läuft das rethink-Projekt noch bis Januar 2016. Erste Ergebnisse gibt es dennoch bereits zu begutachten. Die Erkenntnisse der Studien wurden zum Teil in Form von Kurzfilmen, Comics sowie Foldern verarbeitet. Diese Materialien, insbesondere die Videos, geben nicht nur einen Einblick auf die wunderschöne Salzburger Landschaft sowie auf das Leben und die Denkweise einiger Vertreter der Salzburger Landwirtschaft, sondern sollen vor allem auch Bäuerinnen und Bauern und verschiedenen Akteuren im Agrarsektor, die mit den KonsumentInnen in engem Kontakt stehen, dabei helfen, sich auszutauschen und die Aufklärungsarbeit bzw. Bewusstseinsbildung unterstützen.

Zur offiziellen Projekt-Homepage: rethink

Kurzfilm: Resilienz braucht Vielfalt – Vielfalt braucht Balance

 

Weitere Videos:

Resilienz bedeutet Lernen: Netzwerke, Austausch, Offenheit

Resilienz als Prozess: mit Veränderung leben 

Die Macht der Landingpage!

Heute waren wir wieder einmal damit beschäftigt, Texte für die Landingpage einer Webseite zu gestalten. Die Landingpage hat in der Vergangenheit immer mehr an Bedeutung gewonnen und auch immer mehr Betreiber von Webseiten gewinnen ein Bewusstsein dafür, welche Macht hinter den Texten für Landingpages steckt. Doch welche Funktionalität steckt eigentlich genau hinter einer Landingpage?

Wie so vieles im Internet hängt auch dieser Bereich der Webseitengestaltung wiederum mit SEO, also der Suchmaschinenoptimierung zusammen. Webseitenbetreiber, die Landingpages einsetzen, wollen damit mehr Besucher, aber vor allem auch die richtigen Besucher für ihre Webseite gewinnen. Ein Großteil der Internetnutzer sucht nach Informationen und Produkten im Internet über Suchmaschinen. Die Kunst besteht darin, den Interessenten oder gar potenziellen Kunden auf dem kürzesten Weg von der Suchmaschine zu den für ihn interessanten Inhalten zu führen.

Leichter gesagt als getan. Denn die meisten Webseiten sind nicht unbedingt darauf abgestimmt, gezielte Informationen zu einem Thema oder Produkt in einem eigenen Bereich der Webseite abzubilden, sondern versuchen, eine möglichst breite Streuung von Themen an einem Ort unterzubringen. Damit ist die Hoffnung verknüpft, ein möglichst breites Publikum zu erreichen, das sich für zumindest eine der genannten Leistungen oder Produkte interessiert. Doch ganz so funktioniert das Internet eben nicht und schon gar nicht Suchmaschinen.

Denn Suchmaschinen wie Google versuchen stets, die für den Nutzer relevanteste Information zu finden und auszuliefern. Seiten, auf denen viele verschiedene Inhalte in einem Abgang behandelt werden, wandern eher in die hinteren Bereiche der Suchergebnisse. Ganz vorne hingegen scheinen Seiten auf, die gezielt ein scharf abgerissenes Thema behandeln. Der Nutzer landet mit einem Klick auf das Suchergebnis dabei in den meisten Fällen auch nicht etwa auf der Startseite, sondern auf einer eigens dem jeweiligen Thema gewidmeten Unterseite. Man spricht dabei auch von Zielseiten oder eben Landingpages.

Die Landingpage ist also in der Regel auf ein bestimmtes Keyword abgestimmt und behandelt nur ein klar umrissenes Thema. Dies kommt dem Nutzer sehr entgegen. Denn mit der Eingabe eines Suchbegriffs in die Suchmaschine will er üblicherweise nicht ein Sammelsurium an ähnlichen oder verwandten Themen und Informationen vorfinden, sondern genau den Inhalt, der seinen Informationsbedarf exakt abdeckt. Erst auf der Landingpage kann, wenn es sinnvoll erscheint, die Möglichkeit geboten werden, zu anderen Bereichen der Seite zu gelangen oder aber auch direkt die Möglichkeit für einen Kaufabschluss eingerichtet werden.

Wieder einmal mehr gilt auch bei den Landingpages, was sinnvoll und effizient für den Nutzer bzw. die Kundschaft ist, ist auch effizient, um in den Suchergebnissen der Suchmaschinen weit oben zu landen.

108 Tage: Digg will Google Reader Funktion beerben

Den Google Reader wird es bald nicht mehr geben. Das hat der Suchmaschinenkonzern Google zuletzt angekündigt. Mit Anfang Juli soll der Service nicht mehr angeboten werden. Doch die Social-News-Plattform Digg.com will das nicht gelten lassen. Digg glaubt an den Erfolg und die Notwendigkeit eines funktionellen Readers für RSS-Feeds, was selbstverständlich auch eng mit dem Geschäftszweck von Digg verknüpft ist.

108 Tage Entwicklungszeit

Die Nachricht dürfte für große Freude bei der Google-Community sorgen, die sich an den Reader bereits gewöhnt  hat. Digg hat sich 108 Tage Zeit gegeben, um einen würdigen Nachfolger für den Google Reader zu entwickeln. Dies ist auch der Zeitraum, bis zu dem der Reader von Google abgeschaltet wird. Zwar ist es nicht offiziell, aber denkbar, dass Google sich zugunsten der Social Media Plattform Google+ für den Schritt entschieden hat, um Nutzer zu animieren, News über diesen Weg zu konsumieren.

Das ausgerechnet die Plattform Digg den Google Reader nachahmt, dürfte womöglich auch damit zusammenhängen, dass Digg-Gründer Kevin Rose und sein Team auch in einer Google-Labs-Sparte involviert sind und hier womöglich schon Insiderinformationen über die Abschaltung gehabt hatten. In jedem Fall darf man dankbar dafür sein, dass auch in Zukunft eine Reader-Funktion zur Verfügung stehen dürfte, um an einem Ort News aus Blogs, Newsseiten und anderen Quellen zu bündeln und konsumieren zu dürfen.

Google Reader ist ein internetbasierender Feedreader, mit dem sich RSS-Feeds aus Blogs, Newsseiten und anderen Quellen bündeln lassen, um somit Neuigkeiten aus bevorzugten Internet-Quellen an einem Ort lesen zu können. Die Feeds lassen sich beispielsweise in eine personalisierte iGoogle-Startseite einbinden oder aber auch mobil abrufen.

Tanken und Shoppen mit dem Handy

Die Anzahl der Unternehmen, die es ermöglichen, mit dem Handy via NFC zu bezahlen, hält sich derzeit noch in Grenzen. Dennoch sind die Anbieter von NFC Bezahldiensten im Steigen. Immer mehr wollen ihren Kunden den Komfort bieten, beim Bezahlen an den Kassen auf die Eingabe von PIN-Codes oder Unterschriften zu ersparen. Mit einem NFC-fähigen Handy funktioniert das Bezahlen dadurch, dass das Handy in die Nähe des Lesegerätes gehalten wird. So einfach und komfortabel möchte nun auch der deutsche Mobilfunkanbieter Telefonica bzw. O2 den Bezahlvorgang für seine Kunden machen. Dies soll mit einem NFC Sticker möglich sein, mit welchem das Bezahlen von Beträgen bis zu 25 Euro ohne die Eingabe von Codes oder händischen Unterschriften zugesagt wird.

Laut dem Mobilfunkanbieter gibt es viele Akzeptanzstellen in Deutschland, die das so genannte Mpass Bezahlsystem anbieten. Zu den ersten gehören die Star-Tankstellen in Hamburg, bei welchen das Auto getankt und auch kleine Imbisse gekauft werden können, indem nach einer erfolgreichen Registrierung die so genannten NFC Sticker eingesetzt werden können. Aber nicht nur an den Tankstellen, sondern auch in allen O2 Shops sowie bei bestimmten Elektronikmärkten in München soll das Mpass Bezahlsystem angeboten werden. Werden Rechnungen mit dem NFC-fähigen Handy bezahlt, deren Betrag unter 25 Euro liegt, so genügt es, das Smartphone maximal vier Zentimeter an den Zahlungsterminal zu halten. Nur bei höheren Beträgen ist die Pin-Eingabe erforderlich.

Damit man als Kunde eine Übersicht über die getätigten Zahlungen erhält, kann man eine App herunterladen, auf welcher alle getätigten Transaktionen aufgelistet sind. Nachdem zunächst O2-Kunden in Hamburg und München in den Genuss des berührungslosen Bezahlens kommen, sollen bundesweit Restaurantketten, Parfümerien, Buchhandlungen und auch Supermarktketten folgen, die die von der Telefonica angebotene Mpass-Lösung als Zahlungsmöglichkeit anbieten.

Text facts: Top 5 der längsten Hauptstadtnamen

Harsh Light, flickr.com

Folgende Städte teilen sich die Ränge 1-5 der Hauptstädte mit den längsten Namen: (in aufsteigender Reihenfolge)

5. Brunei: Bandar Seri Begawan – 17 Buchstaben

4. Elfenbeinküste: District of Yamoussoukro – 22 Buchstaben

3. Sri Lanka: Sri Jayawardenapura Kotte – 23 Buchstaben

2. USA: Washington, District of Columbia – 28 Buchstaben

1. Thailand – Bangkok, offizieller Name: Krung Thep Mahanakhon Amon Rattanakosin Mahinthara Yuthaya Mahadilok Phop Noppharat Ratchathani Burirom, Udomratchaniwet Mahasathan Amon Phiman Awatan Sathit Sakkathattiya Witsanukam Prasit – 169 Buchstaben

Wolfgang Stricker in Siegendorf

Eine Bekannte, die mich, Wolfgang Stricker, Gründer von officeworx, vor Kurzem in unserem Büro in Siegendorf besucht hat, machte mich darauf aufmerksam, dass sie vor ihrem Besuch nach mir gegoogelt hat und mit den Suchwörtern „Wolfgang Stricker Siegendorf“ nichts über mich ausfindig machen konnte. Obwohl ich die Suche sofort wiederholte und officeworx sofort an dritter Stelle erschien, wenn ich nach Wolfgang Stricker Siegendorf suchte, gab ich zu, dass ich bisher kaum Keyword-Optimierung mit dieser Suchkombination betrieben hatte.

Ich erklärte auch meiner Bekannten, da sie sehr interessiert schien, welche Faktoren wichtig sind, um bei Google gefunden zu werden. Dabei stütze ich mich vor allem auf Content-SEO-Maßnahmen. Würde ich wollen, dass man officeworx mit den Suchbegriffen „Wolfgang Stricker in Siegendorf“ findet, so müsste ich zumindest dafür sorgen, dass dieses Keyword irgendwo auf der Webseite auftaucht und sei es im Blog von officeworx.at. Das Keyword Wolfgang Stricker in Siegendorf müsste dann auf geschickte Art und Weise mehrmals im Text eingebaut werden, wobei der Text natürlich auch noch weiterhin Sinn ergeben sollte.

Natürlich sollte ich tunlichst, um ein wenig Abwechslung zu bieten und die Chance einer erfolgreichen Suche in Google zu steigern, auch Abwandlungen und ähnliche Keywords einbauen, damit Personen, die nach Wolfgang Stricker Siegendorf suchen, auch finden, wonach sie suchen. Ab und zu sollte sich somit auch nur mein Name, Wolfgang Stricker, alleine im Text befinden und ebenso könnte ich dies auch mit dem Ort Siegendorf tun. Idealer weise bringe ich auch noch angebotene Leistungen wie Texte und Transkriptionen mit Wolfgang Stricker in Verbindung oder nenne auch die Marke officeworx neben Wolfgang Stricker, da sicherlich viele Google-Nutzer auch danach suchen werde. Als ich so darüber nachdachte, was eigentlich alles notwendig wäre, um dieses Ziel umzusetzen und Wolfgang Stricker in Siegendorf bei Google gefunden zu machen, fiel mir auf, dass eine ganze Menge Aufwand damit verbunden sein würde. Somit habe ich es bis heute nicht geschafft, einen entsprechenden Text auf officeworx.at online zu stellen. Aber ich denke, dieses Konzept hier sollte einigermaßen klar machen, worum es geht und wie es theoretisch funktioniert… 😉

Arbeiten in einer vernetzten Welt

Wer sich heute beruflich im Internet bewegt, lernt schnell die Vorzüge der vernetzten Welt kennen. Arbeiten im 21. Jahrhundert muss, wenn man es richtig macht, nicht mehr viel mit dem viel zitierten 9 to 5 Job zu tun haben. Selbst alteingesessene Industrien überdenken mehr und mehr ihre Arbeitsmodelle und gewähren ihren Mitarbeitern mehr Freiheit. Doch nicht nur Zeit, sondern auch der Raum wird ausgehebelt. Web 2.0 macht es möglich! Durch Errungenschaften wie innovative Business-Plattformen wie Xing oder Linkedin sowie neuartige Kommunikationsmittel wie Twitter oder auch Skype und ausgetüftelte Innovationstools ist es heute manchmal mitunter einfacher, mit dem Geschäftspartner in Indien in Kontakt zu treten und gemeinsam zu arbeiten als mit einem Kollegen vor Ort ein Projekt weiter zu entwickeln.

Wer einmal entdeckt hat, wie sehr die neuen Technologien das Arbeiten erleichtern können, will kaum noch darauf verzichten. Der Standort als Wirtschaftsfaktor wird immer unwichtiger, sofern man über einen Breitbandanschluss verfügt. Wenngleich das professionelle Umfeld Ballungsräume früher bislang für Unternehmen so attraktiv erscheinen ließ, steht der Betrieb mit Firmensitz im abgelegenen Bergdorf, der seine Waren in alle Welt verschickt, dem heute in nichts mehr nach.

Doch um effizient arbeiten zu können, gilt es natürlich auch hier, genau abzuwägen. Nicht jede neue Technologie muss auch dazu beitragen, die eigenen Ziele erfolgreich verfolgen zu können. Auch hier gilt es, zu testen und auszuprobieren, mit welchen Mitteln sich der jeweilige Bedarf optimal decken lässt.

Was ist Duplicate Content?

Spricht man von Duplicate Content, so sind damit Inhalte auf Webseiten gemeint, welche jenen von anderen Domains weitestgehend ähnlich oder sogar vollständig gleich sind. Dieses Kopieren von Webseiten-Inhalten ist allerdings weitgehend nicht erlaubt. Auch auf der eigenen Website ist es unzulässig, Duplicate Content zu verwenden, um bei den Suchmaschinenrankings bessere Ergebnisse zu erzielen. Der Grund dafür, dass Duplikate Content bei Google nicht geduldet wird, liegt darin, auf unerlaubte Weise bei der Suchmaschine im Ranking weiter vorne gereiht und somit von mehreren Besuchern aufgerufen zu werden. Um den unerlaubten doppelten Inhalt zu vermeiden, steht mit dem Duplicate Content Checker eine Software zur Verfügung. Diese überprüft optimierte Texte auf deren einzigartigen Inhalt.

 

Es gibt verschiedene Formen von Duplicate Content. Dies kann absichtlich, aber auch völlig unabsichtlich passieren, wenn zum Beispiel auf einem Blog verschiedene Links hergestellt werden, die auf ein und dieselbe Seite führen. Während der so genannte „doppelte Inhalt“ in diesem Fall unabsichtlich zustande kommt, wird es bei der Suchmaschinenoptimierung mitunter auch absichtlich eingesetzt, um mehr Webseiten-Besucher auf sich aufmerksam zu machen und beim Ranking weiter oben platziert wird. Denn je häufiger ein Suchwort im SEO-Text vorkommt, desto größer sind die Chancen, dass die Website bei der Ergebnisliste ganz weit oben aufscheint.  Duplicate Content bei Google wird nicht geduldet. Ein PageRank-Algorithmus verhindert Duplicate Content bereits weitestgehend. Aber auch hier gibt es Hintertüren und Möglichkeiten, diese Abriegelung zu umgehen. Um gar nicht erst Gefahr zu laufen, ähnliche oder völlig identische Texte auf mehreren Webseiten zu veröffentlichen bzw. unabsichtlich zu nutzen, eignen sich die Duplicate Content Checker. Diese Programme überprüfen, ob es bereits ähnliche oder identische Textversionen im Netz gibt.

140 Zeichen für ein Halleluja! 5 Möglichkeiten, Twitter zu nutzen

Die Microblogging-Plattform Twitter gehört mittlerweile zu den bekanntesten Web-Plattformen weltweit. Twitter ermöglicht es, mit jeweils maximal 140 Zeichen, Kurzmitteilungen und Statusmeldungen abzugeben und die eigene Community, die so genannten „followers“ somit schnell und kurz über Neuigkeiten zu informieren.

Viele Privatpersonen nutzen heute Twitter, um ihre eigenen Freunde und die, die es noch werden wollen, darüber zu informieren, was sie gerade machen oder denken. Doch auch Unternehmen, darunter bekannte Marken wie Vodafone, Red Bull oder Virgin, haben Twitter bereits als zusätzlichen Kommunikationskanal für sich entdeckt.

Nur ein kleiner Teil der Twitter-User weiß aber tatsächlich, wie vielfältig die Möglichkeiten sind, um die Microblogging-Plattform zu nutzen. Daher hier 5 Möglichkeiten, wie Twitter effektiv eingesetzt werden kann:

1. Unternehmens-News-Werbekanal: Twitter als zusätzlichen Werbekanal zu nutzen, gehört sicherlich zu den häufigsten Einsatzgebieten von Twitter. Indem in den Statusmeldungen Links zu eigenen Werbeinhalten oder interessanten Angeboten getwittert werden, ist es möglich, interessierte Mitleser über neue Aktionen und Angebote zu informieren. Auch kann im Twitter-Status ein Verweis auf einen neuen Blogeintrag erfolgen.  Somit werden Twitter-follower direkt informiert, wenn ein neuer Blogeintrag online geht.

2. Twitterwall/Event-Twittering: Bei Firmenevents, Diskussionsrunden und anderen Veranstaltungen wird häufig eine Twitterwall (Monitor oder Leinwand) aufgebaut, wo alle Tweets, die sich in diesem Moment gerade auf den Event beziehen, präsentiert werden können. Dafür wird im Vorfeld ein bestimmter #Hashtag definiert, den alle User in ihren Tweets einbinden müssen, die an der Twitter-Diskussion zum Event teilnehmen möchten. Nicht nur Teilnehmer am Event können Tweets schreiben, sondern ebenso können auch Nutzer, die die Veranstaltung beispielsweise via Livestream verfolgen, den Hashtag einbinden und somit ihre Kommentare auf der Twitterwall posten.

3. Emergency-Tweets: Eine leider von vielen Unternehmen noch vernachlässigte Möglichkeit, um Twitter sinnvoll zu nutzen, besteht darin, die Kunden in Notfällen oder bei Störungen schnell mit Statusupdates zu versorgen. So informieren beispielsweise einige deutsche Energieversorger und Internetprovider ihre Kunden bereits vorbildlich via Twitter über die Reparaturarbeiten, wenn es zu Netzausfällen gekommen ist. Dadurch kann der Ansturm im Callcenter der Anbieter deutlich niedriger gehalten werden, da die Kunden sich selbst durch Twitter über den Fortschritt der Wiederherstellungsarbeiten informieren können.

4. Kaufanreiz für Twitter-User: Viele Unternehmen nutzen Twitter auch gezielt, um ihren Umsatz zu steigern. Hierbei werden bestimmte Rabatte beispielsweise lediglich an Twitter User vergeben, die dem Twitterkanal des Unternehmens folgen und somit auch über die Rabattaktion informiert werden. So wird auf Twitter beispielsweise ein Gutscheincode gepostet, mit dem Produkte im Shop günstiger gekauft werden können. Damit können gleich zwei Effekte erzielt werden. Einerseits kann der Shopumsatz angekurbelt werden, andererseits besteht ein Nebeneffekt aber häufig auch in der Vergrößerung der eigenen Twitter-Community, da die User auch zukünftig ähnliche Aktionen nicht verpassen wollen.

5. Twitter-Recherche: Was denken meine follower/Kunden über mich bzw. über mein Unternehmen? Eine Frage, die viele Twitter-User sehr interessiert. Durch Twitter ist es möglich, dieser Frage auf den Grund zu gehen. Denn im eigenen Twitter Account wird die Funktion geboten, alle Tweets in Twitter abzufragen, die den eigenen Namen erwähnen. Somit lässt sich rasch abfragen, wer über einen spricht und auch was getwittert wird. Darüber hinaus kann auch nach anderen Begriffen, beispielsweise nach den eigenen Produktbezeichnungen, gesucht werden, um Tweets dazu zu filtern. Diese Funktionen sind eine hilfreiche Unterstützung, wenn man herausfinden möchte, was die Community denkt!

Wie diese 5 Beispiele hoffentlich anschaulich zeigen, ist Twitter nicht etwa nur eine Spielerei für Software-Freaks, sondern kann auch zu einem wichtigen Kommunikationskanal für Unternehmen werden.

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